|

Trotz Industrialisierung und der Zerstörung der Küstenlandschaft ist die Nordprovinz stolz auf ihre unberührte, wilde Natur und die idyllischen, ländlichen Gegenden. Der Nordosten des Landes, gezeichnet durch seine Berglandschaften, erwies sich aufgrund dieser Beschaffenheit sowohl für die industrielle Produktion als auch für die kollektive Landwirtschaft als untauglich.
Ein Großteil der nördlichen Region ist von Nadel- und Mischwäldern bedeckt, die aufgrund ihrer Tiefe und Unvergänglichkeit auch als Schwarzwälder bezeichnet werden. Ebenfalls erwähnenswert sind die einzigartigen Moorlandschaften, wissenschaftlich gesehen ist die Gegend um die Blunt-Felsen mit ihren Felsformationen und den Resten eines Gletschersees aus der Eiszeit höchst interessant. Der südliche Teil der Nordprovinz hatte unter unbedacht errichteten Bauten zu leiden, so dass die ursprüngliche Flora und Fauna nur sporadisch und meist abseits des Festlandes zu finden ist. Der bekannteste Ort, der von dieser Entwicklung zeugt, ist die Insel Skalistý, die Anfang der 90er Jahre im Rahmen des neu deklarierten Zagorie-Naturschutzgebiets zum Naturreservat erklärt wurde.
|