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Da die industrielle Produktion in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer mehr zunahm, reichte schon bald die Stromversorgung vom Westen über Land nicht mehr aus, zudem wurden auch die alten Schotterstraßen als untauglich empfunden. Jährliche Überschwemmungen nach der Schneeschmelze stellten eine konstante Bedrohung für den Eisenbahnverkehr an der Küste dar, der eigens für den Frachttransport von Chernogorsk in die Industriezentren eingerichtet wurde und die einzig sichere Verbindung während der lang anhaltenden Regenfälle war.
In den 70er Jahren wurden der Bau einer Schnellstraße und auch die Errichtung mehrerer Wasserwerke beschlossen, die nicht nur die jährlichen Überschwemmungen reduzieren, sondern auch eine eigene Stromversorgung ermöglichen sollten. Von diesem Beschluss zeugen hauptsächlich der Pobeda-Damm, eine Reihe von Sperrwerken auf der Hauptverkehrsader entlang der Küste von Chernogorsk nach Berezin sowie natürlich das große Wasserkraftwerk in der Nähe von Elektrozavodsko.
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